Wer mit dem Chinesisch lernen beginnt schreckt zunächst von den Hyroglyphen-ähnlichen Zeichen zurück und zieht direkt das Fazit, dass Chinesisch eine schwere Sprache sei. Doch diese Sprache bringt auch viele Vorteile mit sich. Einfach an dieser Sprache ist vor Allem die Grammatik. In der chinesischen Sprache gibt es nämlich fast keine Grammatik und weder Zukunfts- noch Vergangenheitsformen. Verben werden also nie verändert, was sich in anderen Sprachen oft als sehr schwierig herausstellt.
Die Zeitformen der chinesischen Sprache: Die Zeitform wird im Chinesischen entweder durch Anhängen von Pratikeln gebildet oder einfach durch Erwähnen, wann die Handlung stattgefunden hat oder stattfinden wird, z.B. gestern, übermorgen. Partikel sind Wörter der chinesischen Sprache, die es in den westlichen Sprachen gar nicht gibt. Die Verben werden nicht verändert, es wird lediglich ein Pratikel an das Verb gehängt, wie z.B. “le” für eine abgeschlossene Vergangenheit.
Chinesische Grammatik: Es findet keine Konjugation der Verben statt, was die Sprache schon um einiges leichter macht. Auf Chinesisch wird einfach die Person (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie) erwähnt und dann der Infinitiv des Verbes angehängt, also z.B. “ich” und “sprechen”. Auch die Deklination (”der Frau”, “dem Manne”, “des Hundes”) gibt es in der Chinesischen Sprache ebenfalls nicht. Diese Sprache basiert hauptsächlich auf Grundformen, was sie enorm erleichtert.
Plural auf Chinesisch: Bei der Mehrzahl wird ebenfalls lediglich nur die Anzahl angegeben und nicht das Hauptwort verändert. Anders als im Deutschen sagt man im Chinesischen “ein Haus”, “zwei Haus” und “viele Haus”.






